Mit Kind und Hund auf zum Schenefelder Louisenbad

RUBY, JURI UND VIERBEINER ELLA HABEN AUF DEM SEE EINE MENGE SPASS.
RUBY, JURI UND VIERBEINER ELLA HABEN AUF DEM SEE EINE MENGE SPASS.

Es ist Sommer, und Sommer bedeutet selbstverständlich Badezeit. Familienfreundlichen Badespaß findet man direkt vor der Haustür, beispielsweise in der Gemeinde Schenefeld, wo der im Jahr 1711 angelegte Mühlenteich Familien aus nah und fern anlockt.

 

Corona-bedingt haben große und kleine Wasserratten in diesem Jahr auf die Öffnung des Naturbades jedoch etwas länger warten müssen. Inzwischen hat das auch unter dem Namen Louisenbad bekannte Kleinod wieder geöffnet. „Und dank eines Sicherheitsdienstes läuft der Badebetrieb auch zu Pandemiezeiten sehr gut“, lobt Bürgermeister Johann Hansen das Verhalten der Badegäste, die, wie er feststellen konnte, auch von weiter her anreisen.

Gerade jetzt, wo es immer wärmer wird, bietet das Louisenbad die ideale Abkühlung. Doch nicht nur Erwachsene und Kinder erleben dort ungetrübten Badespaß, auch Vierbeiner kommen hin und wieder auf ihre Kosten. „Ich bin lieber auf der anderen und immer frei zugänglichen Seite des Teiches geblieben, weil ich gar nicht weiß, ob Hunde dort drüben an der offiziellen Badestelle erlaubt sind“, sagt Christin Murphy, die mit Tochter Ruby, deren Freund Juri und der Labrador-Hündin Ella Erfrischung suchte.

Seit vielen Jahren schon kommt die Hohenasper Familie immer wieder gerne an den neun Hektar großen Stausee, der in idyllischer Lage am Ortsrand der Gemeinde Schenefeld liegt.

Auf einem Stand-up-Paddle-Board vergnügen sich nicht nur die beiden Elfjährigen – auch Hündin Ella genoss die Fahrt über den See und das kühle Nass, wie alle anderen Badegäste. „Die Entscheidung, ob ich von Hohenaspe nach Hohenlockstedt an die Lohmühle fahre oder an den Mühlenteich nach Schenefeld, fällt mir nicht schwer“, sagt Murphy, die den Badestrand, der 1929 von Mitgliedern der Schenefelder Turnerschaft angelegt wurde, nicht nur einladender, sondern auch sauberer findet. „Außerdem ist es hier lange nicht so überfüllt“, sagt die Hohenasperin, die außerdem die Lage des Louisenbades als ideal bezeichnet. „Hier ist es sonniger, offener und gepflegter.“

Das Besondere am Mühlenteich seien aber auch der kostenlose Eintritt, die von hohen Bäumen umgebene Liegefläche, der abgetrennte Nichtschwimmerbereich sowie die große Badeinsel inmitten des Sees. Und diese gefällt auch dem neun Jahren alten Nelio gut. „Hier macht das Baden richtig doll Spaß“, sagt der kleine Brokdorfer, der den Besuch bei seiner Oma auch gerne mit einem Abstecher an den Mühlenteich verbindet.

Für einen sicheren und geregelten Badebetrieb sorgt insbesondere bei hoher Besucherzahl seit über 50 Jahren der pensionierte Lehrer und Rettungsschwimmer Uwe Grauert von der DLRG.

Abgerundet werden kann der Badespaß natürlich auch noch durch einen Besuch in Nankes Café, dem Pavillon mit Sonnenterrasse, von wo aus man den Blick über den idyllisch gelegenen See schweifen lassen kann – oder mit einem Spaziergang rund um den Teich.

 

Schenefeld, 02. Juli 2021

Quelle: sh:z

Bericht und Bild: K. Mehlert