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Knickpflege

Jedes Kind und wohl auch die Mehrzahl der Touristen in Schleswig-Holstein weiß, was ein Knick ist. Dass aber die Bezeichnung "Knick" ursprünglich mit dem heute noch gebräuchlichen Verb "knicken" (im Sinne von "umbiegen") zu tun hat, das wissen außer Heimatkundlern vermutlich nur noch einige alte Landwirte. Diese Webseite beschreibt kurz die ursprüngliche Vorgehensweise des "Knickens" und stellt anschließend eine Pflegeaktion vor, bei der ein Knick auf diese traditionelle Art behandelt wurde - möglicherweise der erste Knick, der in Norddeutschland seit einem halben Jahrhundert oder mehr geknickt wurde.

Vor der Erfindung von Stacheldraht und Elektrozaun wurden die Knicks bei der regelmäßig wiederkehrenden Pflege nicht - wie heute üblich - einfach auf den Stock gesetzt (d.h. bodennah abgeschnitten, damit sie neu ausschlagen), sondern Büsche und kleinere Bäume wurden an der Basis lediglich angeschnitten und dann vorsichtig umgeknickt, so dass diese weiterlebten. Hierdurch ergab sich auf dem Knickwall ein dichtes Geflecht von geknickten und nachwachsenden Trieben, das für das Vieh undurchdringbar war und so eine natürliche Einzäunung der Weide ermöglichte.

Um die senkrechten Triebe der Büsche und dünne Stämme [ weiter ]
Auszug aus der Website....


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