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Bald vielleicht nur noch Ortsteil Siezbüttel: Die Verhandlungen werden aufgenommen. Foto: we
Genau vor drei Jahren, im September 2008, stand das Thema einer eventuellen Eingemeindung der Gemeinde Siezbüttel mit ihren rund 60 Einwohnern in die Nachbargemeinde Schenefeld schon einmal auf der Tagesordnung der Gemeindevertretung Schenefeld. Nachdem sich auf der jüngsten Siezbütteler Gemeindeversammlung eine Zweidrittel-Mehrheit für Verhandlungen über eine eventuelle Eingemeindung ergeben hatte, wurde das Thema jetzt auch wieder im Schenefelder Gemeinderat auf die Tagesordnung gesetzt.

Bürgermeister Hans-Heinrich Barnick betonte, dass es sich auch für Schenefeld zunächst einmal lediglich um die Aufnahme von Verhandlungen handeln werde, und Hans-Otto Boie merkte an, dass es viele Dinge zu klären gäbe, die offen diskutiert werden müssten. Der CDU-Fraktionsvorsitzende riet, in Ruhe abzuwarten, wie die zirka 60 Siezbütteler Bürger sich entscheiden werden. Diese Meinung vertrat auch Klaus Hass von der SPD-Fraktion, der auch die Frage nach eventuell für Schenefeld entstehenden Kosten stellte. Bürgermeister Barnick wies darauf hin, dass man sich vor den Verhandlungen selbstverständlich den Haushaltsplan geben lassen und auch die Steuereinnahmen überprüfen werde.

Andreas Faust stellte außerdem klar, dass der Name Siezbüttel auch nach einer Eingemeindung nicht verloren gehen werde. ,,Die Gemeinde wird dann gegebenenfalls als Ortsteil Siezbüttel der Gemeinde Schenefeld angehören", so der Leitende Verwaltungsbeamte. Auf die Frage nach der Höhe der Prämie, auch ,,Hochzeitsprämie" genannt, teilte Faust mit, dass es sich dabei nach dem Finanzausgleichsgesetz um 30 000 Euro handelt.

Nach kurzer Beratung beschloss die Gemeindevertretung einstimmig, Bürgermeister Hans-Heinrich Barnick und die drei Fraktionsvorsitzenden Hans-Otto Boie (CDU), Gerhard Boll (SPD) und Jens Polster (FWS) mit den Verhandlungen mit der Gemeinde Siezbüttel zu betrauen. Diese werden in den nächsten Wochen beginnen.
Foto und Text Werlich



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