Termine
Öffentliche Sitzung des Kultur- und Sportausschusses
am 07. Februar 2012 um 19.00 Uhr im Sitzungssaal des Amtes Schenefeld.
Protokolle
- Protokoll Werkausschuss vom 26. November 2011
- Protokoll der GV vom 14. November 2011
- Protokoll Sportausschusses vom 25.Oktober 2011
- Protokoll der GV vom 10. Oktober 2011
- Protokoll des KiGa-Ausschuss vom 05.Oktober 2011
- Protokoll der GV vom 12. September 2011
- Protokoll der GV vom 11. Juli 2011
- Protokoll der GV vom 20.06.2011
- Protokoll der GV vom 09.05.2011
- Protokoll der GV vom 11.04.2011
- Protokoll der GV vom 14. 03 2011
- Protokoll der GV vom 14.02 2011
- Protokoll der Bürgerversammlung vom 07.02.2011

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Siegerehrung in Schenefeld
Norddeutsche Rundschau
Schenefeld: Ein Dorf mit Zukunft
Landwirtschaftsministerin enthüllt Hahnenskulptur
auf dem Marktplatz der Gemeinde
SCHENEFELD "Gemeinsam sind wir stark" lautet schon seit langem das Motto für die Gemeinde Schenefeld, und unter diese Überschrift hatte Bürgermeiser Hans-Heinrich Barnick auch die Teilnahme am Landeswettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" gestellt.
Mit Erfolg, wie das Ergebnis nach dem zweieinhalbstündigen Besuch der Jury unter er Leitung von Helga Klindt am ,6. September gezeigt hat: Schenefeld wurde Landessieger und durfte sich nun über einen neuen krähenden Bronzehahn freuen.
Gemeinsam mit der Ministerin Dr. Juliane Rumpf vom Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume, mit der Vorsitzenden vom Schleswig- Holsteinischen Heimatverein, Jutta Kürz, und mit Helga Klindt enthüllte Bürgermeister Barnick unter dem Beifall der Zuschauer das neue Wahrzeichen für eine zukunftsorientierte Gemeinde auf dem Schenefelder Marktplatz.
Es ist bereits die zweite Auszeichnung auf Landesebene, denn schon 1982 erhielt die Gemeinde den ersten krähenden Hahn, damals noch für den Wettbewerb "Schönes Dorf", der seitdem im Park seinen festen Platz hat.
Bei der anschließenden festlichen Siegerehrung im Forum der Schenefelder rund- und Gemeinschaftsschule vermittelte ein von der Video-AG der Offenen Ganztagsschule gedrehter Film der Festgesellschaft einen kleinen Eindruck von dem Gemeindeleben in Schenefeld mit seinen 2500 Einwohnern, von der Infrastruktur, dem Vereinsleben, Festen und Veranstaltungen und von Einrichtungen wie Kindergarten, Schule, Pflegeheim und Sparkasse. Einen kurzen geschichtlichen Abriss seiner Gemeinde gab Hans-Heinrich Barnick.
Das Gemeindeoberhaupt hatte zuvor zahlreichen Ehrengäste begrüßt, darunter auch die Bürgermeister der Mitbewerbergemeinden, die an diesem Tag ebenfalls von der Ministerin ausgezeichnet wurden.
Diese hob besonders hervor, dass Schenefeld seit 1961 die einzige Gemeinde in Schleswig-Holstein sei, zweiten Mal "ganz oben auf dem Treppchen" steht. Mit allen guten Wünschen für die Zukunft überreichte sie Hans-Heinrich Barnick die Siegerurde.
Die Ehrenurkunde für den zweiten Platz durfte Bürgermeister Jörg Smolla für seine Gemeinde Koberg (Kreis Herzogtum Lauenburg) entgegennehmen.
Bei fast Punktegleichstand teilten sich die Gemeinden Schmilau(ebenfalls Herzogtum Lauenburg) und Wakendorf 1 (Kreis Segeberg) den dritten Platz. Die Bürgermeister Eckhard Rollinger und Kurt Böttger nahmen für ihre Dörfer die Ehrenurkunden in Empfang. Die Ministerin würdigte das Engagement der Bevölkerung in allen beteiligten Dörfern, das zugleich eine Motivation für eine zukunftsorientierte Politik im ländlichen Raum bedeute.
Im Kreis Steinburg sei man stolz, dass jetzt ein dritter Hahn im Kreis krähen darf, sagte anschließend Kreispräsident Hans-Friedrich Tiemann. Er betonte, dass trotz der demografischen Entwicklung die Lebensqualität in den Dörfern gewährleistet sein müsse, "damit auch die jungen Leute dort wohnhaft bleiben". Auch er sei stolz, die Preisträgergemeinde in seinem Amtsbereich zu haben, betonte Amtsvorsteher Hermann Nottelmann. Noch heute sei er beeindruckt von der Präsentation am Besuchstag der Jury. Er überreichte Barnick ein Geldgeschenk der Bürgermeister des Amtes Schenefeld. Es wird dem Schenefelder Kindergarten zu Gute kommen.
Hans-Friedrich Tiemann und Hermann Nottelmann hatten ihre Reden in plattdeutscher Sprache gehalten, was besonders Jutta Kürz freute. "Unsere traditionelle Sprache gehört in unsere Dörfer, sie vermittelt ein Gefühl von Heimat und damit auch von Lebensqualität. " Den "stolzen Hahn" bezeichnete sie als Sinnbild für Kraft und Wachsamkeit und auch für Fruchtbarkeit.
Als eine Momentaufnahme bezeichnete Kommissionsleiterin Helga Klindt den zweieinhalbstündigen Besuch in Schenefeld. Trotz der kurzen Zeit habe sich Schenefeld innovativ und zielorientiert präsentiert. Der Gemeinde bescheinigte sie eine große Chance beim Bundeswettbewerb im kommenden Jahr.
Ursula Werlich
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