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Jetzt hat sich auch die Gemeinde Schenefeld  für einen Beitritt in den Zweckverband "Breitbandversorgung Steinburg" entschieden. Im Rahmen der jüngsten Sitzung der Gemeindevertretung wurde der Beschluss nach kurzer Diskussion einstimmig gefasst.


Zuvor hatte Bürgermeister Hans-Heinrich Barnick den Beschlussvorschlag zur Errichtung des Zweckverbandes verlesen. Er betonte, dass eine leistungsfähige Breitbandinfrastruktur immer bedeutender wird für ländlich strukturierte Räume, gerade auch mit Gewerbeansiedlungen wie in Schenefeld.

Modellrechnungen zur demographischen Entwicklung, wie sie auch im Kreis Steinburg durchgeführt wurden, hätten außerdem gezeigt, dass einem Bevölkerungsrückgang bereits mit einzelnen Standortvorteilen nachhaltig entgegengewirkt werden könne.

Hans-Otto Boie wies darauf hin, dass die Breitbandversorgung angesichts der zunehmenden Datenmengen eine gute Investition in die Zukunft darstelle.

Für die nächsten zehn Jahre, so der CDU-Fraktionsvorsitzende, sei damit die Informationstechnik für die Haushalte gesichert.

Gemeindevertreter Manfred Meyn (parteilos) erläuterte anhand eines Modells noch einmal die technischen Daten der Breitbandversorgung, die mit dem so genannten Leerrohrtrassenkonzept durchgeführt werden soll. Das bedeutet, dass die Anschlüsse , versorgt mit Glasfaserkabeln, direkt an die Häuser der zukünftigen Kunden verlegt werden.

Weiter wurde mitgeteilt, dass sich die Gemeinde mit der Mitgliedschaft im Zweckverband an der Errichtung eines wirtschaftlichen Unternehmens beteiligt.

Gemeindevertreter Jens Polster (parteilos) bezeichnete die Breitbandversorgung als "Selbstgänger". Die Mitglieder aller drei Fraktionen sprachen sich einstimmig für den Beitritt zum "Zweckverband Breitbandversorgung" aus.


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