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Die Ölvorkommen auf dieser Welt sind endlich, die Bohrungen nach dem ,,schwarzen Gold" zunehmend problematischer.


Die Nachfrage nach alternativen Energien wird darum immer bedeutender. Die Firma agriKomp mit Hauptsitz in Merkendorf hat sich aus diesem Grund bereits seit 1990 europaweit auf den Bau von Biogasanlagen spezialisiert. Eine ihrer Vertretungen, die Werksvertretung Nord, befindet sich seit anderthalb Jahren in Schenefeld im Gebäude der Alten Post. Firmeninhaber Holger Schulz beschäftigt mittlerweile 14 Mitarbeiter, die im gesamten nördlichen Bereich der Bundesrepublik, in Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern, tätig sind.

Den Standort Schenefeld bezeichnet der Diplom-Ingenieur als ideal, da die Infrastruktur sehr gut sei und alle erforderlichen Baumaterialien bei Firmen in einem Umkreis von 20 bis 30 Kilometern geordert werden könnten. Außerdem lobte er die gute Autobahnanbindung.

Auf die Frage nach der Notwendigkeit der in unserer Region zu beobachtenden rasanten Zunahme von Maisfeldern und der damit verbundenen Mono-Kultur, weist Holger Schulz ausdrücklich darauf hin, dass eine moderne Biogasanlage durchaus ausschließlich mit Gülle, Mist und Grassilage arbeiten kann. In Süddeutschland sei diese Art der Befeuerung von jeher üblich, in Norddeutschland dagegen sei die Entwicklung in eine falsche Richtung gelaufen.

,,Unsere Biogasanlagen arbeiten mit Stoffen, die ein landwirtschaftlicher Betrieb ohnehin hergibt, ohne dass zusätzlich viel Mais angebaut werden muss", betont der Firmenchef. Gemeinsam mit Vertriebsleiterin Gina Schmidt und Bauleiter Matthias Schlüter sowie 14 weiteren Mitarbeitern hat Holger Schulz bereits 50 Anlagen gebaut.

Auch für Schenefeld sei eine Biogasanlage mit einem so genannten Nahwärmenetz angedacht. Im neuen Gewerbegebiet könnte die Anlage gebaut werden, die durch ein zirka ein Kilometer langes Netzsystem ein Blockheizkraftwerk in der Schule versorgen könnte. Durch die Anlage sei hier dann eine hohe Energieeffizienz zu erreichen.

,,Wir stehen unseren Auftraggebern für Beratung, Planung, Ausführung bis hin zur Übergabe der schlüsselfertigen Anlage zur Verfügung und übernehmen selbstverständlich auch den späteren Service vor Ort", so Schulz.

Durch den Mutterbetrieb agriKomp in Merkendorf mit seinen 250 Mitarbeitern sei man in der Lage, jederzeit alle notwendigen Ersatzmaterialien in kürzester Zeit zu besorgen. In Schenefeld seien er und Bauleiter Mattias Schulte mit der Zusammenarbeit mit den ortsansässigen Firmen außerordentlich zufrieden.


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