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Dank vorhandener Rauchwarnmelder ist ein Feuer im Schenefelder Erlengrund für eine Familie ohne schlimmere Folgen geblieben. Nach Angaben der Feuerwehr waren die Eheleute am 1. Weihnachtsfeiertag kurz nach Mitternacht durch die piependen Rauchwarnmelder aus dem Schlaf gerissen worden. Augenblicke später bemerkte der Ehemann Brandgeruch und stellte fest, dass das Erdgeschoss schon stark verraucht war. Zusammen mit einem Kleinkind verließen die Eheleute sofort das Haus und alarmierten die Feuerwehr. Die Wehr Schenefeld-Siezbüttel traf kurz darauf im Erlengrund ein. Auch Polizei und Rettungsdienst eilten zum Einsatzort.

Feuerwehreinsatz in Schenefeld und Wrist
Dieses Haus in Wrist brannte an Heiligabend fast vollständig aus – eine Familie mit sieben Kindern kam mit dem Schrecken davon,
wurde aber bis auf weiteres obdachlos.   Foto: Feuerwehr

Nach Eintreffen des ersten Löschfahrzeuges erkundeten Atemschutzgeräteträger den Einsatzort. Parallel wurden Schläuche ausgerollt und eine Löschwasserversorgung aufgebaut. Am Ende reichte dann aber der Inhalt einer Kübelspritze, um das Feuer zu löschen. Feuerwehrleute berichten, kokelte es in der Küche auf dem Herd eine Abdeckplatte, auf der sich auch noch ein Kochtopf befand. Brandbekämpfer schafften beide Teile ins Freie und löschten diese ab. Mit einem Drucklüfter wurden die Räume anschließend rauchfrei gepustet. Nennenswerter Sachschaden entstand nicht.

Schlimmer traf es Hausbesitzer an Heiligabend in Wrist, wo zur Mittagszeit ein Wohnhaus im Lerchenweg fast vollständig ausbrannte. Der zunächst gemeldete Küchenbrand im ersten Obergeschoss des Hauses stellte sich bei Ankunft der ersten Einsatzkräfte schnell als umfänglicher heraus, als erwartet.

Das Feuer in der Küche des Hauses hatte auf den Dachstuhl übergegriffen, erste Flammen schlugen bereits durch das Dach. Zügig ließ der Einsatzleiter die Freiwillige Feuerwehr Kellinghusen samt Drehleiter nachalarmieren, das Einsatzstichwort wurde von „Feuer Standard“ auf „Feuer groß“ erhöht. Alle Personen hatten zu diesem Zeitpunkt das Haus bereits verlassen.

Ein Trupp unter Atemschutz ging über den Treppenraum in das Obergeschoss vor. Die Küche sowie auch der Flur und Teile des Badezimmers standen bereits in Flammen. Das Feuer in diesem Bereich wurde schnell unter Kontrolle gebracht. Parallel dazu wurde die Drehleiter der Feuerwehr Kellinghusen in der Auffahrt des Grundstückes zu Hilfe genommen. Unter Atemschutz wurden über Steckleitern Teile des Daches abgedeckt, um die letzten aufflammenden Glutnester abzulöschen. Genutzt wurden zwei Wärmebildkameras, um die Temperaturen im Dachbereich immer wieder kontrolliert und die letzten Glutnester aufzuspüren. 70 Helfer waren insgesamt im Einsatz.

Doch die Bewohner – zwei Erwachsenen mit ihren sieben Kindern konnten das Weihnachtsfest nicht in ihrem Heim feiern. Was Rauch und Feuer im Erdgeschoss verschonten, beschädigte oder zerstörte das Löschwasser. Das Haus ist bis auf weiteres unbewohnbar. Feuerwehrmann und Pastor Lothar Volkelt nahm sich der Familie an, das Ordnungsamt kümmert sich um eine geeignete Unterkunft.

Schenefeld, 27. Dezember 2011                             Bericht: jk

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