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Die letzten Klänge der Disco von der Kinderolympiade waren kaum verklungen, da begann für Elisabeth Duitsmann und ihre vielen Helfer eine schon seit vielen Jahren geübte Arbeit: Die Kerzen in über 3000 bunt bemalten Gläsern mussten angezündet werden. Auch in diesem Jahr hatte sich die zweite Vorsitzende mit ihren Mitstreitern vom Schenefelder Gewerbe- und Bürgerverein wieder ein ganz besonderes Motiv für das Lichterfest ausgedacht, das für die Besucher erst ganz zum Schluss, als alle Lichter brannten, entziffert werden konnte.

Bei anbrechender Dunkelheit war ein flackerndes "Schenefeld, schönstes Dorf der Welt" auf der großen Wiese im Hohenzollernpark zu lesen. Als alle Kerzen brannten, starteten auch die beiden Fackelzüge, angeführt vom Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Schenefeld-Vaale und vom Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Ottenbüttel, mit großen und kleinen Fackelträgern. Vom Park aus zogen sie durch Schenefelds Straßen und fanden sich dann wieder auf der Festwiese ein. Dort präsentierten die Ottenbütteler Musiker bei Fackel- und Kerzenschein noch ein kleines Konzert mit Abendliedern zum Mitsingen und Mitsummen.

Danach hatte wieder DJ Ardo das Zepter in der Hand. Diesmal tanzten die erwachsenen Besucher zu seiner Discomusik. Schon mit Spannung erwartet wurde das angekündigte große Feuerwerk, das pünktlich um 22 Uhr den nächtlichen Himmel erhellte. Die Zuschauer waren begeistert und spendeten Klaus Struve vom Gewerbeverein und seinen pyrotechnischen Helfern großen Applaus. Bei Cocktails, Sekt und Wein, serviert von den Mitgliedern des Cats-Ensembles, Bier und unalkoholischen Getränken wurde bei guter Stimmung und (fast) trockenem Wetter bis in die Nacht gefeiert.

Für einen dicken Wermutstropfen am Ende der Veranstaltung sorgte eine Gruppe von Jugendlichen. Angetrunken von einer Parkplatzparty sorgten sie für Randale und zertraten einen großen Teil der mit so viel Liebe von Kindergartenkindern bemalten und von den vielen Helfern platzierten Kerzengläser. "

Noch in der Nacht haben wir bei heftig einsetzendem Regen alle heil gebliebenen Gläser verpackt und die Scherben zusammen gefegt", berichtet Elisabeth Duitsmann, die nicht verstehen kann, dass die Eltern ihren Kindern nicht den Alkoholkonsum untersagen. Als am frühen Morgen die ersten Flohmarktanbieter eintrafen, waren alle Glasscherben beseitigt.

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