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In diesem Jahr stand bei vielen Paaren der 11.11. ganz oben auf der Wunschliste für den geplanten Hochzeitstag. Doch nicht nur eine solchen Schnapszahl verspricht ein Datum, das man nie vergisst. Diesen Sonderstatus behält für Dirk Bonczek und Christel Jensen aus Schenefeld auch der vorletzte Tag des Jahres.

Das Brautpaar schritt durch das Riemen-Spalier
Das Brautpaar schritt durch das Riemen-Spalier.  Text und Bild K. Mehlert

Beide hatten sich dazu entschlossen, noch in diesem Jahr in den heiligen Hafen der Ehe zu segeln. Seit acht Jahren sind der 38-Jährige und dessen sieben Jahre jüngere Ehefrau ein Paar. Kennen gelernt haben sich die beiden auf dem Campingplatz Olpenitz an der Ostsee. Den vorläufigen Höhepunkt ihrer Beziehung war die Geburt ihres kleinen Sohnes Paul vor einem Jahr. „Wir haben schon so lange darauf gewartet, dass die beiden sich endlich trauen“, sagen Familienangehörige und Freunde, die zur standesamtlichen Trauung nach Schenefeld reisten, um das Brautpaar zu überraschen. Eine weitere Überraschung hielten auch Kollegen des Bräutigams von der Wasserschutzpolizei Brunsbüttel bereit. Als das frisch vermählte Ehepaar das Standesamt verließ, schritt es bei lautem Martinshorn durch ein Spalier von Bootsriemen, die von den Uniformierten zusammengestellt waren. Am Ende musste der traditionsverbundene und sichtlich gerührte Bräutigam mit einem nur kleinen Messer den dicken „Tampen“ durchtrennen. Der „Schwerstarbeit“ schloss sich eine Hochzeitsfeier im Gasthof „Zur Erholung“ in Heiligenstedten an.

Schenefeld, 31. Dezember 2011

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