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Die Warteliste für den Schenefelder Kindergarten wächst beständig, allein bei den Kindern unter drei Jahren hoffen noch elf Jungen und Mädchen auf einen Krippengruppenplatz. Im Rahmen der Sitzung des Kindergartenausschusses betonte Matthias Lahann, dass insgesamt drei neue Gruppenräume benötigt würden, um allen Kindern eine optimale Betreuung zukommen zu lassen. ,,Zusätzlich", so der Ausschussvorsitzende, ,,müssen Sanitäreinrichtungen, Ruheräume und ein Raum für die Mitarbeiterinnen geschaffen werden."

Spielplatzansicht
Es wird eng im Schenefelder Kindergarten, neue Gruppenräume sind erforderlich.
Foto u. Text: Werlich


Kindergartenleiterin Astrid Beste wies darauf hin, dass durch das so genannte Inklusionsgesetz in Zukunft auch Kinder mit Behinderungen in den Kindergarten aufgenommen werden müssten. Dadurch werde die maximale Anzahl der zu betreuenden Kinder zusätzlich begrenzt.

Lahann schlug vor, für das laufende Kindergartenjahr die Gruppenstärke für die Regelgruppen von bisher 22 auf bis zu 25 Kinder anzuheben.

Daraufhin beschloss der Ausschuss, einen entsprechenden Antrag beim Kreis zu stellen. Bürgermeister Hans-Heinrich Barnick wies darauf hin, dass nicht nur an neue Räume, sondern auch an zusätzliches Personal zu denken sei. ,,Wir müssen darüber nachdenken, wie unser Kindergarten für die nächsten zehn Jahre konzipiert sein sollte."

Die Ausschussmitglieder einigten sich nach längerer Diskussion darauf, die Verwaltung mit der förderungsfähigen Planung von Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen des Kindergartens zu beauftragen. "Da es ab dem Jahr 2013 einen Rechtsanspruch auf die Betreuung von Kindern unter drei Jahren gibt, müssen wir die entsprechenden Kindergartenplätze vorhalten", betonte Bürgermeister Barnick.

Auch auf der jüngsten Sitzung der Gemeindevertretung, in deren Verlauf Matthias Lahann die Ergebnisse aus den Beratungen im Kindergartenausschuss vorstellte, war man sich schnell über die Dringlichkeit der Einrichtung neuer Gruppenräume einig. Hans-Otto Boie, Vorsitzender des Schulausschusses, signalisierte die Bereitschaft seitens der Schule zur Bereitstellung von Räumlichkeiten. Diese wurden von Lahann als ideal bezeichnet, da sie durch einen überschaubaren Aufwand den Kindergarten erweitern könnten. Der Planungsauftrag wurde an das Bauamt vergeben. Der Fortgang der Planungen werde, so Barnick, Thema in allen folgenden Gemeindevertretersitzungen sein.

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