Termine
Öffentliche Sitzung des Kultur- und Sportausschusses
am 07. Februar 2012 um 19.00 Uhr im Sitzungssaal des Amtes Schenefeld.
Protokolle
- Protokoll Werkausschuss vom 26. November 2011
- Protokoll der GV vom 14. November 2011
- Protokoll Sportausschusses vom 25.Oktober 2011
- Protokoll der GV vom 10. Oktober 2011
- Protokoll des KiGa-Ausschuss vom 05.Oktober 2011
- Protokoll der GV vom 12. September 2011
- Protokoll der GV vom 11. Juli 2011
- Protokoll der GV vom 20.06.2011
- Protokoll der GV vom 09.05.2011
- Protokoll der GV vom 11.04.2011
- Protokoll der GV vom 14. 03 2011
- Protokoll der GV vom 14.02 2011
- Protokoll der Bürgerversammlung vom 07.02.2011

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- Jury hält Schenefeld für absolut zukunftsfähig.
24.08.2010 -
Jury hält Schenefeld für absolut zukunftsfähig.
Der Besuch aus dem fernen Hessen zeigte sich begeistert von dem, was die Schenefelder zweieinhalb Stunden lang präsentierten - und das Urteil des Jury-Vorsitzenden klingt viel versprechend: Als ein "wahres Feuerwerk" bezeichnete Reinhard Kubat die Schenefelder Präsentation beim Bundeswettbewerb ,,Unser Dorf hat Zukunft."
Kubat ist Landrat des hessischen Kreises Waldeck-Frankenberg und war als Jury-Chef nach Schenefeld gekommen, um die Gemeinde mit ihrem Vereinsleben, ihrer Infrastruktur, ihren kulturellen und wirtschaftlichen Initiativen und ihrer Bau- und Grüngestaltung mit anderen Dörfern zu vergleichen, die sich ebenfalls am Bundeswettbewerb beteiligen. Insgesamt 30 Dörfer stehen bei der 23. Auflage des Bundeswettbewerbs auf der Liste von Kubat und seinen Jurykollegen. Und die Begrüßung im Amtsgebäude - von einem kernigen ,,Grüß Gott" bis hin zum vertrauten ,,Moin, Moin" war alles dabei - machte deutlich, dass aus allen Ecken der Bundesrepublik die Jury zusammengesetzt wurde.
Bei einer Tasse Kaffee erhielten die Besucher zuerst einen Überblick über die Gemeinde Schenefeld als ländlicher Zentralort. Danach konnten die Gäste das Dorf selber in Augenschein nehmen. Begleitet wurden sie dabei von Joseph-Hermann Thoben (Referent für ländliche Räume im Landwirtschaftsministerium Kiel), Hans-Jörn Arp (Landtagsabgeordneter), Hans-Friedrich Tiemann (Kreispräsident) und Heinz Seppmann (stellvertretender Landrat).
Der Weg führte zunächst zur Bonifatiuskirche und zur Landsparkasse, über die Kirchwiese hin zum Kindergarten, zur Grund- und Gemeinschaftsschule, zum Sportzentrum und zu den Tennisplätzen. Kindergartenleiterin Astrid Beste, Schulleiter Reinhold Bößer und die Vorsitzenden der Turnerschaft, Uwe Lamberti und Volkert Beth, gaben Einblicke in ihre Arbeit. Jeder Juror wurde durch einen bestimmten Gastgeber betreut, sodass persönliche Fragen ausführlich beantwortet werden konnten. Mit dem Bus ging es dann quer durch das Dorf mit seinen älteren und neuen Baugebieten, am neuen Klärwerk vorbei zum neuen Gewerbegebiet Süd. Die besondere Aufmerksamkeit der Jury galt der typischen Knicklandschaft rund um Schenefeld. Nach dieser ausgiebigen Rundfahrt spazierte die Gästegruppe in den Hohenzollernpark, in dem auf der großen Festwiese alles für die Präsentation vorbereitet war. Spielmannszug, Frauenchor Musica, Männerchor Concordia und das Blasorchester Schenefeld begrüßten die Gäste musikalisch, im Halbkreis hatten Abordnungen von Vereinen und Verbänden Aufstellung genommen.
Die Jury war von dieser bunten Präsentation sichtlich angetan: Man könne Schenefeld jetzt schon zu seinem dörflichen Miteinander und seinem Vereinsleben gratulieren, egal wie später auch die Bewertung ausfallen werde, sagte Chefjuror Reinhard Kubat: ,,Wir sind als Freunde gekommen", sagte später der Jury-Vorsitzende, ,,und wir werden ganz bestimmt keine Ratschläge geben, aber das brauchen wir auch gar nicht." Seine Gastgebergemeinde bezeichnete er als ,,ausgesprochen zukunftsfähig. Schenefeld hat alles, was ein Mensch braucht, um gut leben zu können." Einen Ratschlag gab Kubat aber doch: ,,Gehen Sie diesen Weg weiter, nehmen Sie immer die Gemeinschaft mit und achten Sie darauf, nicht allen Versuchungen dieser Zeit zu verfallen. Schenefeld ist ein wunderbares Dorf, pflegen Sie die Gemeinschaft."
,,Der Blutdruck ist wieder gesunken", scherzte anschließend Kreispräsident Tiemann. Bürgermeister Barnick betonte, dass Schenefeld als ländlicher Zentralort alle Aufgaben, nicht nur für die Gemeinde, sondern auch für das Umland wahrnehmen werde. ,,Wir sind ein Dorf mit Zukunft, und das wollen wir auch bleiben", so Barnick. Am Freitag, 10. September, wird Schenefeld erfahren, ob auch die Jury diese Aussage so unterschreiben wird. Die Siegerehrung wird dann im Januar im Rahmen der ,,Grünen Woche" 2011 in Berlin stattfinden.
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