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Jetzt hat auch das zweite Gemälde aus dem dreiteiligen Bilderreigen ,,Vergangenheit - Gegenwart - Zukunft" des Malers Jens Rusch im großen Sitzungssaal der Landsparkasse Schenefeld seinen Platz gefunden.

Nach einer Sitzung des Verwaltungsrates stellte der Künstler das Werk den Sparkassendirektoren Eggert Eicke und Carsten Paustian sowie den versammelten Mitgliedern des Gremiums vor.



Präsentation Vergangenheit (von links): Hermann Nottelmann, Carsten Paustian und Eggert Eicke, Jens Rusch und Heiner Barnick. . Foto: Werlich


Während der Künstler bei seinem ersten Bild, das die Gegenwart darstellt, seine Modelle im Kreis der Mitarbeiter der Landsparkasse gefunden hatte, sind es bei dem jetzt vorgestellten Werk mit dem Thema Vergangenheit die Mitglieder des Verwaltungsrates. "Selten hat mir die Arbeit an Bildern so viel Spaß gemacht, wie bei diesem Auftrag", teilte Rusch der Versammlung mit. Grund dafür sei die Tatsache, dass man ihm für diese Auftragsarbeit sogar vertraglich künstlerische Freiheit zugesichert habe, "ganz so wie ein Künstler es sich wünscht".

Seine Malweise sei zwar die eines Realisten, aber gerne auch mit einer Spur Surrealismus. "Durch diese künstlerische Freiheit, die Sie mir gegeben haben, sind Bilder entstanden, unter die ich gerne meinen Schriftzug setze", wandte sich Jens Rusch an Eggert Eicke und Carsten Paustian.

Via Beamer und Leinwand demonstrierte der Künstler die einzelnen Phasen der Entstehung der beiden Bilder von der Skizze bis zur Fertigstellung in seinem eigenen Atelier.

Nach diesem Vortrag durfte dann das Gemälde im Original betrachtet werden. So manch einer der Betrachter fand sich wieder vor der alten Postkutsche auf dem alten Marktplatz, auf dem gerade ein Viehmarkt stattfindet. Die Postkutsche, auf der ganz oben unverkennbar der frühere Sparkassendirektor Günter Otho zu sehen ist, soll die Bedeutung Schenefelds als Mittelpunktsort hervorheben. Auch die Idee des Glasbogens, der sich schützend über die Bonifatiuskirche spannt und das im Hintergrund hinter hohen Bäumen sichtbar werdende alte Amtsgericht (heute Teil der Sparkasse), fand allgemeine Bewunderung.

Jetzt ist noch eine Wand frei im großen Sitzungssaal für das dritte Werk im Zyklus.

Dieses, soviel wurde schon verraten, wird etwas ganz Besonderes und bisher Einmaliges werden, denn es wird, ganz dem Thema entsprechend, auf einer Platte für Fotovoltaikanlagen entstehen. "Eine Technik, die auch für mich noch Neuland bedeutet", sagte der Maler. Kerngedanke dieses Zukunftsbildes soll die Selbstverständlichkeit sein, mit der Kinder in der Zukunft mit erneuerbaren Energien umgehen werden.

Der Künstler verriet, das er mit der Firma Aldra, die die Solarplatte gespendet hatte, vereinbart habe, das Bild eventuell auf Messe "New Energy" in Husum im März auf dem Aldra-Stand weiterzumalen. Das Ergebnis wird wahrscheinlich Ende April/Anfang Mai vorgestellt werden. Wenn der Bilderzyklus komplett ist, soll er in der Kundenhalle der Landsparkasse einem breiten Publikum vorgestellt werden.
Das zweite Werk - Vergangenheit - aus dem Bilderzyklus von Jens Rusch.



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