. .
Amtsverwaltung Schenefeld
Tel.: 0 48 92 - 808 90
Fax: 0 48 92 - 808 944

Sponsoren

Im Januar wird sich in Schenefeld eine Wählergemeinschaft konstituieren, das wurde im Verlauf einer gut besuchten Informationsveranstaltung beschlossen. Diskussionsleiter Jens Polster führte souverän durch den Info-Abend und beantwortete die vielen Fragen der Teilnehmer. Er ging zunächst auf die Vorgeschichte ein, die mit seinem Austritt und dem sechs weiterer Mitglieder aus der SPD im vergangenen Jahr begann. Seitdem gehören Jens Polster als stellvertretender Bürgermeister und Fraktionsvorsitzender, Dunja Pucks als Vorsitzende vom Kultur und Sportausschuss, Klaus Glombek als Vorsitzender vom Straßen- und Wegeausschuss sowie Manfred Meyn als stellvertretender Vorsitzender im Planungsausschuss und Mitglied im Kindergartenausschuss als parteilose Mitglieder der Gemeindevertretung an.


Der neuen Wählergemeinschaft angehören werden zukünftig auch die ehemaligen SPD-Mitglieder Udo Rohwer (zwei Jahre bürgerliches Mitglied im Kultur- und Sportausschuss), Hans-Jürgen von Pein (zirka 20 Jahre bürgerliches Mitglied im Werkausschuss) und Anneliese Polster (vier Jahre bürgerliches Mitglied im Straßen- und Wegeausschuss und seit vielen Jahren im Sozialausschuss). Als Gründe für den Austritt nannte Polster die häufig nicht mehr nachvollziehbaren Beschlüsse der Landes-SPD, "die wir nicht mehr akzeptieren konnten". "Wir möchten parteiunabhängig sein, um wirklich für die Schenefelder Bürger hier direkt vor Ort etwas Sinnvolles tun zu können", so Polster. Ganz nach dem Slogan der Wählergemeinschaft: "nachhaltig, sachkompetent, bürgernah und ohne Fraktionszwang."

Auf die Frage aus dem Zuhörerkreis nach den Schwerpunkten der zukünftigen politischen Arbeit, betonte Jens Polster, dass es kein festes Wahlprogramm geben werde. "Die Themen sind hier direkt in der Gemeinde vorgegeben, sie kommen von allein und werden von uns aktuell aufgenommen." "Wir wollen nicht überregional für den Kreis, sondern für die Gemeinde arbeiten", betonte auch Klaus Glombek. "Leute, die auf unsere Liste kommen, sind aufgefordert, auch nach der Wahl aktiv mitzuarbeiten."

Als einen großen Vorteil bezeichneten die Gastgeber zudem die Tatsache, dass Beiträge nicht mehr an die Parteizentrale abgegeben werden müssen, sondern zu einhundert Prozent für die Arbeit in der Gemeinde eingesetzt werden können. Einmütig stellten sie fest, dass die parteiübergreifende Arbeit in der Gemeindevertretung sehr angenehm sei. Sie forderten ihre Zuhörer auf, häufiger an den öffentlichen Sitzungen der Gemeindevertretung in der Amtsverwaltung teilzunehmen. Der Wunsch vieler Teilnehmer, die Einwohnerfragestunde an das Ende der Tagesordnung zu setzen, weil man gerade dann viele Fragen habe, wurde mit Interesse aufgenommen, ebenso der Vorschlag nach einer jährlichen Einwohnerversammlung. Der Termin für die Gründungsversammlung wurde auf den 17. Januar festgesetzt.

zurück zu Pressespiegel