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Seit gut fünf Jahren trainiert der Schenefelder Sönke Kock jugendliche und erwachsene Teilnehmer in der chinesischen Kung-Fu-Kampfsportart "Tang Lang". Zum ersten Mal konnten nun in Schenefeld die Prüfungen für den gelben Gurt abgenommen werden. Speziell für diese Prüfung war Kung-Fu-Meister Tim Otte von der "Wan Fu"-Schule für Selbstverteidigung in Hamburg-Eimsbüttel nach Schenefeld gekommen.



Geschafft: Kung-Fu-Meister Tim Otte und Lehrer Sönke Kock mit den erfolgreichen Schülern. Foto: werlich


15 Kung-Fu-Schüler im Alter von acht bis 52 Jahren stellten sich den kritischen Augen des Meisters und zeigten was sie bei ihrem Lehrer Sönke Kock gelernt hatten.

Otte zeigte sich beeindruckt von den Leistungen der Schenefelder Schüler, so dass der Verleihung der Urkunden und des gelben Gürtels am Ende des Prüfungsgeschehens nichts mehr im Wege stand.

"Die Kung-Fu-Familie ist groß", teilte der Meister aus Hamburg am Rande der Veranstaltung mit. Bereits vor 400 Jahren sei die Kampfkunst in einem chinesischen Shaolin-Kloster entwickelt worden und erst viel später in den Westen gekommen.

Ziel des Trainings, so Tim Otte, sei die Selbstverteidigung. "Die Schüler lernen bei Tang Lang, dass eine Abwehr trotz einer körperlichen Unterlegenheit mit einer ausgeklügelten Technik und dem entsprechenden Bewegungsfluss möglich ist." Das sei auch der Grund für eine immer weiter ansteigende Beteiligung von Mädchen und Frauen in dieser Sportart.

35 Schüler nehmen zurzeit in unterschiedlichen Altersgruppen an den Kung-Fu-Trainingsstunden teil. Lehrer Sönke Kock, möchte seine Schenefelder Gruppen noch weiter ausbauen. "Es ist eine Sportart, die durch den weichen Bewegungsfluss nicht nur elegant aussieht, sondern auch gut für den gesamten Bewegungsapparat ist", so der 34-Jährige.



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