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Fahrradkontrolle:
Polizei bemängelt jedes zweite Fahrrad

Fahradkontrolle
Einmal im Jahr ist Fahrradkontrolle

SCHENEFELD "Fahrräder müssen verkehrssicher sein. Das sollte für jeden Radfahrer, schon für die eigene Sicherheit, oberstes Gebot
sein", sagt Polizeihauptmeister Willy Breiholz und weiß sich damit im Einklang mit dem Verkehrsbeauftragten der Schenefelder Grund und Gemeinschaftsschule, Gunnar Kobe.
"Eigentlich wissen das auch die Schüler, die jeden Tag mit dem Fahrrad zum Unterricht kommen", sagt Willy Breiholz. Doch die
 Erfahrung zeigt: Dieses Wissen macht noch lange keine intakten Fahrräder. Viele Beanstandungen gab es daher auch bei der Fahrradkontrolle, die regelmäßig einmal im Jahr, immer mit Beginn der dunklen Jahreszeit, stattfindet. "Ungefähr“ die Hälfte aller 62  kontrollierten Fahrräder war nicht intakt", teilte Breiholz mit .Unterstützt von seiner Kollegin Polizeihauptmeisterin Bianca Randschau und den beiden Schülerlotsen Kenny und Stevieri hatte er die Räder einzeln unter die Lupe genommen. Besonders die Lichtanlagen, bei denen auch die Reflektoren eine ganz wichtige Rolle spielen, wurden häufig bemängelt. Von den Schülerlotsen wurde jeder Defekt akribisch in den vorgefertigten Mängellisten vermerkt, die von den betreffenden Schülern zu Hause den Eltern vorgelegt werden sollen. Kurz vor den Herbstferien müssen die dann hoffentlich intakten Räder wieder vorgestellt werden.
,;.!Vir führen diese Kontrolle nicht zum Spaß durch oder um die Schüler zu ärgern" , betont Breiholz, "sondern einzig und allein
aus Gründen der Sicherheit." Nichts sei so wichtig, wie im Straßenverkehr gut  gesehen zu werden. Die Anzahl der Mängel habe bewiesen, wie wichtig diese Kontrollen sind. Vorbildlich fand der Polizeihauptmeister die Bereitschaft der Schüler, ihre Fahrräder vorzustellen, obwohl die Kontrolle auf freiwilliger Basis durchgeführt wurde.
NR-Regionalbeilage. Bild/Foto Werlich

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